Wahlarztordination für
Infusionsmedizin in Salzburg
Infusionsmedizin – gezielt ergänzen, sinnvoll einsetzen
Auch bei sorgfältig eingestellter Schilddrüse berichten Patient:innen nicht selten über anhaltende Beschwerden wie Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, innere Unruhe oder Muskel- und Nervensymptome.
Neben der Schilddrüse können dabei Begleitfaktoren eine Rolle spielen – etwa Eisenstatus, Vitamin-B12-Versorgung, Magnesium, Stressbelastung oder eine eingeschränkte Nährstoffaufnahme.
Die Infusionsmedizin bietet die Möglichkeit, ausgewählte Substanzen intravenös und damit direkt verfügbar zuzuführen – insbesondere dann, wenn eine orale Ergänzung nicht ausreicht oder nicht vertragen wird.
Einordnung
Infusionen sind kein Ersatz für eine leitliniengerechte Schilddrüsendiagnostik oder -therapie. Sie können in geeigneten Fällen eine sinnvolle Ergänzung im Rahmen eines individuellen Behandlungskonzepts darstellen.
Wann kann eine Infusion sinnvoll sein?
- Bei nachgewiesenen oder klinisch relevanten Mangelzuständen
- Wenn orale Präparate nicht ausreichend wirken oder nicht vertragen werden
- Bei eingeschränkter Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt
- In ausgewählten Belastungssituationen nach individueller ärztlicher Abwägung
Unser Vorgehen – strukturiert und nachvollziehbar
- Anamnese und medizinische Einordnung
- Gezielte Labordiagnostik bei entsprechender Fragestellung
- Individuelle Therapieentscheidung mit transparenter Aufklärung
- Durchführung unter ärztlicher Aufsicht
- Verlaufskontrolle je nach Zielsetzung
Unser Anspruch: eine sinnvolle, sichere und individuell abgestimmte Ergänzung – nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Unsere Infusionstherapien
Manche Beschwerden bleiben trotz sorgfältig eingestellter Schilddrüse bestehen. In solchen Situationen kann es sinnvoll sein, zusätzliche Faktoren gezielt zu berücksichtigen.
Unsere Infusionstherapien sind ärztlich geplante, individuelle Ergänzungen – abgestimmt auf Ihre Beschwerden, Befunde und persönlichen Ziele. Sie erfolgen indikationsbezogen, nachvollziehbar und mit klarer Verlaufskontrolle.
Energie-Infusion (indikationsbezogen)
Wann kann sie sinnvoll sein?
Bei Müdigkeit, Erschöpfung, verminderter Belastbarkeit oder in der Regeneration
Schwerpunkt:
Unterstützung von Energie- und Stoffwechselprozessen
Typische Bestandteile:
- B-Vitamine • Magnesium • Vitamin C
Optional:
- Vitamin B1 • L-Carnitin • Coenzym Q10 • Taurin
Einordnung:
Gezielte Ergänzung bei möglichem Mehrbedarf – abgestimmt auf Symptomatik und Befund.
Konzentrations-Infusion (indikationsbezogen)
Wann kann sie sinnvoll sein?
Bei Konzentrationsproblemen, mentaler Ermüdbarkeit („Brain Fog“)
Schwerpunkt:
Unterstützung von Nerven- und Stoffwechselprozessen
Typische Bestandteile:
- B-Vitamine • Magnesium • Zink
Optional:
- aktive Folsäure • Vitamin B1 • Taurin
Einordnung:
Auswahl und Dosierung erfolgen individuell und befundorientiert.
Stress-Infusion (begleitend)
Wann kann sie sinnvoll sein?
Bei erhöhter Belastung, innerer Unruhe oder eingeschränkter Erholung
Schwerpunkt:
Begleitende Unterstützung in Belastungssituationen
Typische Bestandteile:
- Magnesium • B-Vitamine • Vitamin C
Optional:
- Glycin • Taurin • Coenzym Q10
Einordnung:
Individuell angepasst an Alltag, Schlaf und Belastungsprofil.
Nerven-Infusion (nach Klärung)
Wann kann sie sinnvoll sein?
Bei Missempfindungen, Muskel- oder Nervensymptomen
Schwerpunkt:
Unterstützung nervaler Funktionen
Typische Bestandteile:
- Vitamin B12 • B-Komplex • Magnesium
Optional:
- Alpha-Liponsäure • Glutathion
Einordnung:
Einsatz nach differenzialdiagnostischer Abklärung möglicher Ursachen.
Glutathion-Infusion (indikationsbezogen)
Wann kann sie sinnvoll sein?
Im Rahmen individueller, ärztlich begleiteter Behandlungskonzepte
Schwerpunkt:
Beteiligung an antioxidativen Prozessen
Typische Bestandteile:
- Glutathion (individuell dosiert)
Optional:
- Vitamin C • Selen • Zink
Einordnung:
Gezielte Anwendung nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung.
NAD+-Infusion (indikationsbezogen)
Wann kann sie sinnvoll sein?
Bei subjektivem Energietief oder eingeschränkter Leistungsfähigkeit – nach ärztlicher Prüfung
Schwerpunkt:
Beteiligung am zellulären Energiestoffwechsel
Typische Bestandteile:
- NAD+ (Dosierung und Dauer individuell)
Optional:
- Kombination mit Mikronährstoffen
Einordnung:
Die Anwendung erfolgt indikationsbezogen; die Datenlage ist begrenzt.
Unser Ansatz: Wir setzen Infusionen nicht pauschal, sondern gezielt ein –
als Teil eines durchdachten, individuellen Behandlungskonzepts.
Wichtiger Hinweis
Infusionstherapien ersetzen keine notwendige Diagnostik oder leitliniengerechte Behandlung der Schilddrüse. Sie können in geeigneten Fällen eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Ein Nutzen kann nicht in jedem Fall erwartet werden.
Gute Medizin braucht Zeit.
Durchschnittspreise Infusionsmedizin
Die Kosten für Infusionstherapien variieren je nach Zusammensetzung, Dosierung, Dauer sowie Material- und Apothekenkosten.
Orientierungsrahmen:
ca. € 65 bis € 370 pro Infusion
Stand: Jänner 2026.
Hinweis: Bei speziellen Infusionen (z. B. NAD+) sind die Preise in der Regel dosisabhängig (z. B. 125 mg / 250 mg / 500 mg).
Unser Ansatz: transparente Kosten, klare Planung und eine individuell abgestimmte Therapie.
Gute Medizin braucht Zeit.
Ablauf in der Ordination
Ein strukturierter, nachvollziehbarer Ablauf ist die Grundlage für eine sichere und individuelle Therapieplanung.
Erstgespräch
Ausführliche Anamnese inklusive Schilddrüsenverlauf, Beschwerden, Medikation/Supplemente und Vorbefunde sowie gemeinsame Zieldefinition.
Befund & Labor (bei entsprechender Fragestellung) Gezielte Diagnostik, z. B.:
- Blutbild
- Eisenstatus (Ferritin, Transferrinsättigung)
- Vitamin B12 / Folat
- Magnesium, Vitamin D
- Schilddrüsenwerte
Therapieplan
Individuelle Festlegung von Infusion, Dosierung, Häufigkeit, Intervallen, Behandlungsdauer und Verlaufskontrollen.
Durchführung
Infusion in ruhiger Atmosphäre unter ärztlicher Aufsicht. Typische Dauer: ca. 30 bis 180 Minuten (NAD+ häufig länger).